Immobilie Lesedauer: 4 Minuten

Wohnung als Kapitalanlage

By Alena | 10. März 2021

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Eine vermietete Eigentumswohnung kann ein sinnvoller Baustein deiner Altersvorsorge sein. Denn du investierst damit in einen Sachwert. Deine Kapitalanlage ist dadurch vor Inflation geschützt.



So diversifizierst du deine Altersvorsorge

Janne ist finanziell gerade gut aufgestellt. Ihr Job bringt ihr ein sicheres Einkommen und ermöglicht ihr ein gutes Leben. Derzeit wohnt sie zur Miete in einer kleinen Zwei-Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum. Außerdem bleibt noch Geld übrig, das sie zusätzlich für ihre Altersvorsorge zurücklegen will. Um ihre Rente hat sich Janne schon gekümmert. Jetzt möchte sie in einen Sachwert investieren, um ihr Geld vor Inflation zu schützen.

 

Vorteile einer Wohnung als Kapitalanlage

Eine Freundin hat Janne empfohlen, ihr Geld in eine Eigentumswohnung anzulegen: Man schütze damit sein Geld vor der Inflation, profitiere von steigenden Immobilienpreisen und außerdem könne man mit einer Immobilie Steuern sparen. Janne informiert sich; tatsächlich: Es kann durchaus ratsam sein, seine Vermögensbildung um eine Eigentumswohnung zu ergänzen. Denn eine Immobilie bleibt eine Immobilie, auch wenn der Euro an Wert verlieren sollte. Ihre Wohnung im Zentrum möchte Janne derzeit nicht aufgeben, aber in eine Eigentumswohnung in der ruhigeren Vorstadt oder etwas außerhalb zu ziehen, ist eine schöne Option für die Zukunft.

 

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Janne kann sich gut vorstellen, im Alter ins Grüne zu ziehen. Und sollten sich ihre Pläne bis dahin ändern, kann sie mit den Mieteinnahmen trotzdem ihre Rente aufstocken oder davon ihre eigenen Mietkosten decken.

 

Worauf du beim Kauf einer Wohnung achten solltest

Natürlich birgt ein Investment in eine Wohnung als Kapitalanlage auch gewisse Risiken. Diese kann Janne minimieren, wenn sie folgende Dinge beachtet:

 

  1. Die Lage ist entscheidend. In Ballungszentren sind meist Wohnungen im Speckgürtel von Großstädten finanziell interessant. Achte auch darauf, dass die Infrastruktur (Nahversorgung, Ärzte, Kulturangebot, ÖPNV) gut ausgebaut ist.
  2. Es ist besser, in einer Region mit positiver Bevölkerungsentwicklung zu investieren als in einer Region mit stagnierender oder fallender Bevölkerungsentwicklung.
  3. Es fallen kaum Renovierungskosten an. Denn größere Sanierungen können zu unvorhersehbaren teuren Überraschungen führen.
  4. Die Mieten steigen in der Region. Denn damit steigen deine Einnahmen und der Wert der Immobilie.
  5. Die Wohnung ist gut vermietet. Um hier auf Nummer sicherzugehen, solltest du dir vom Mietinteressenten Verdienstbescheinigungen der vergangenen drei Monate zeigen lassen. Außerdem sollte dir der bisherige Vermieter bestätigen, dass keine Mietschulden offen sind. Drei Monatskaltmieten solltest du als Kaution einbehalten. Zudem kannst du eine SCHUFA-Auskunft einholen. Die SCHUFA ist eine privatwirtschaftliche Wirtschaftsauskunftei.

Wie du eine Eigentumswohnung finanzierst

Grundsätzlich gilt bei der Finanzierung einer Eigentumswohnung als Kapitalanlage dasselbe wie bei einer selbst genutzten Immobilie. Die Bank fordert die üblichen Sicherheiten und prüft, ob du wirtschaftlich in der Lage dazu bist, eine solche Investition zu tätigen. Achte darauf, dass du die Kreditraten auch dann bezahlen kannst, wenn die Mieteinnahmen einmal ausbleiben sollten.

 

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Bei ihrem Bankberater schließt Janne eine Immobilienfinanzierung ab.

 

Was du bei der Verwaltung der Wohnung beachten solltest

Als Eigentümer einer Wohnung bist du Teil einer Hausgemeinschaft. Dieser gehört gemeinschaftlich das Haus. Eine einzelne Wohnung darin bezeichnet man als Sondereigentum. Für Reparaturen und Renovierungen an deiner Wohnung bist du selbst verantwortlich. Die Kosten für das Gemeinschaftseigentum trägt die Hausgemeinschaft, und zwar im Verhältnis der jeweiligen Eigentumsanteile an der Gesamtimmobilie. Einen Fassadenanstrich zum Beispiel bezahlt die Hausgemeinschaft. Ein neues Bad in deiner Wohnung musst du allein bezahlen. Die Eigentümer der einzelnen Wohnungen organisieren die Verwaltung ihrer Immobilie in jährlichen Hauseigentümerversammlungen. In der Regel leitet diese ein Hausverwalter, den die Eigentümerversammlung damit beauftragt hat. Dieser verwaltet auch das Geld, das die Wohnungseigentümer als Instandhaltungsrücklage und Nebenkosten bezahlen. Manche Hausverwalter kann man auch mit der Suche eines Mieters beauftragen – natürlich gegen Provision.

 


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